Angst

Angst

Furcht besiegt mehr Menschen als alles andere auf der Welt.

Ralph Waldo Emerson

Angst

Angst ist eine wichtige Emotion, die durch Situationen ausgelöst wird, in denen wir uns bedroht fühlen. Sie bereitet uns in diesen Momenten der Gefahr auf ein schnelles Handeln vor: Flucht, Vermeidung oder Verteidigung. Sie verschafft uns die nötigen Energien, uns zu schützen oder entschlossen zu handeln.

Diese Vorbereitungen äußern sich körperlich als:

    • beschleunigter Herzschlag
    • beschleunigte Atmung
    • erhöhte Aufmerksamkeit
    • gesteigertes Seh- und Hörvermögen

aber auch in vegetativen Reaktionen, wie

    • Übelkeit
    • Schwitzen
    • Zittern
    • Atemnot
    • Schwindel

Vor allem deshalb fühlt sich Angst auch körperlich unangenehm an.

Ist die gefahrvolle Situation überstanden, entspannt sich auch der Körper wieder. Alles in allem ist Angst, auch wenn sie ein unangenehmes Gefühl ist, als wichtige Schutzfunktion lebensnotwendig.

Fehlgeleitete Angst

Eine Phobie, Angststörung oder krankhafte Angst liegt dann vor, wenn die Angst auch durch »objektiv« ungefährliche Situationen ausgelöst wird.

Angst zu haben oder Panikattacken zu erleiden ist ein körperlich wahrnehmbares Gefühl. Es hilft leider nicht, wenn der Verstand »weiß«, dass es unsinnig ist, genau jetzt diese Angst zu haben. Gefühle folgen ihrer eigenen Logik. Sie sind immer schneller und vor allem weitaus mächtiger als der Verstand.

Oftmals bleiben Angststörungen unerkannt. Die betroffenen Menschen wissen die Symptome meist nicht richtig zu deuten. Sie schämen sich wegen ihrer Ängste, ziehen sich von anderen Menschen zurück und neigen zur Depression. So können manchmal viele leidvolle Jahre vergehen, bis eine Angststörung diagnostiziert und behandelt wird.

Sind körperliche Ursachen für die Angststörung ausgeschlossen, können durch psychotherapeutische Maßnahmen sehr gute Erfolge erzielt werden.

Abhilfe

Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit ist die vertrauensvolle Atmosphäre, die wir während des Vorgesprächs aufbauen. In dieser Atmosphäre bauen Sie sich eine sichere Position auf, aus der Sie problematische Situationen betrachten und neu beurteilen können. Sie entwickeln die Fähigkeiten, so mit den Angst auslösenden Situationen umzugehen, dass die Symptome entweder einen neuen Sinn erhalten oder unnötig werden.

Während dieses Prozesses können wir, je nach Situation, auf systemische Verfahren, Hypnose, EMDR oder körperbezogene Verfahren, wie z.B. eine hochwirksame Klopftechnik zurückgreifen.

Wichtig ist es auch, dass Sie lernen, zukünftig gut mit Stresssituationen umgehen zu können. Daher erlernen Sie auch mindestens eine für Sie passende Bewältigungsmethode.