Psychisches Trauma

Trauma

Im Schatten eines mächtigen Baumes gedeihen keine saftigen Früchte

(Volksweisheit)

Therapie bei Trauma, akuter Belastungsreaktion und Posttraumatische Belastungsstörung

Manchmal werden Menschen Ereignissen ausgesetzt, die die in diesem Moment die Möglichkeiten der Verarbeitung überschreiten. Diese Ereignisse hinterlassen, vielleicht sogar unbemerkt, tiefe Spuren auf der Seele. Diese Spuren machen dann immer wieder auf sich aufmerksam.

Meine therapeutische Hilfe bei einem psychischen Trauma

Wenn Sie auch zu den Menschen gehören, die unter den Folgen eines traumatischen Ereignisses leiden, biete ich Ihnen meine professionelle Hilfe an.

Für unsere gemeinsame Arbeit sind zwei Dinge wichtig. Das sind zum einen die wirkungsvollen Methoden, die es Ihnen ermöglichen, das traumatische Ereignis zu verarbeiten. Zum anderen biete ich Ihnen die vertrauensvolle und geschützte Atmosphäre, in der diese Verarbeitung möglich ist.

Die vertrauensvolle Atmosphäre der Sicherheit bauen wir während des Vorgesprächs auf. In dieser Atmosphäre fällt es Ihnen leichter, das traumatisierende Erlebnis zu betrachten und neu zu beurteilen.

Setzen Sie sich mit mir in Verbindung und wir können alles Weitere in Ruhe besprechen.

An dieser Stelle möchte ich kurz und bündig erklären, was ein traumatisierendes Erlebnis ist und welche Möglichkeiten es gibt, den Folgen in einer professionellen Traumatherapie wirkungsvoll zu begegnen.

Was ist ein seelisches Trauma?

Auf den ersten Blick haben Naturkatastrophen mit schweren Verkehrsunfällen, Raubüberfällen, Familiendramen, Abtreibungen oder Vergewaltigungen wenig gemeinsam. Das Gemeinsame an traumatisierenden Ereignissen ist das Gefühl des Ausgeliefertseins und die Unmöglichkeit des Entkommens aus der aktuellen Situation.

Ob etwas bleibt, wenn die Situation oder das Ereignis vorüber ist, hängt vor allem vom persönlichen Erleben der Situation ab. Das, was die einen einfach wegstecken, hinterlässt bei anderen tiefe Spuren. Das hat nichts mit persönlicher Schwäche zu tun, sondern einzig mit dem Erleben des Augenblicks.

Eine vollständige Verarbeitung kann Monate dauern und manchmal können sich Symptome, wie Konzentrationsstörungen, Unruhe, unangemessene Reizbarkeit oder Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen und Flashbacks (Rückblenden auf das Geschehen) entwickeln. Zwischenmenschliche Beziehungen gestalten sich schwierig und alle Situationen, die an das Geschehene erinnern, werden vermieden.

Wie lässt sich das erklären?

Entweder ist unser Gehirn unter dem Stress des Geschehens und des Gefühls des Ausgeliefertseins und der Angst blockiert und nicht mehr in der Lage, die einströmenden Eindrücke vollständig zu verarbeiten oder es geht einfach zu schnell, wie z.B. bei einem Unfall. Daher können diese Informationen nicht als zusammenhängende Erinnerungen in der Zeitlinie unseres Gedächtnisses abgespeichert werden. Stattdessen werden sie als Gedankensplitter in Form von zusammenhanglosen Bildern, Geräuschen, Gefühlen, Gerüchen oder Geschmäckern gespeichert. Diese Bruchstücke von Erinnerungen werden immer wieder als real in der Gegenwart erlebt, da unser Gehirn Erinnerungen, die nicht in der persönlichen Zeitlinie eingespeichert sind, zeitlich nicht einordnen kann. Das bedeutet, für diese Gedankensplitter kennt unser Gehirn keinen Unterschied zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

Nach dem Ereignis versucht unser Gehirn, die Verarbeitung des Ereignisses nachzuholen. Gelingt diese Verarbeitung, werden die Fragmente mit der Zeit zusammenhängend in unserem Gedächtnis integriert. Wichtig sind dabei auch die Lernerfahrung und die Versprachlichung. Das bedeutet, man kann jetzt davon erzählen und hat meist auch wichtige Einsichten gewonnen.

Leider heilt die Zeit nicht alle Wunden und wenn diese Integration nicht gelingt, kommt es zu einer langfristigen Verfestigung der Mechanismen, das heißt zu Traumafolgestörungen. Da wir sie nicht steuern können, werden wir manchmal von aktivierten Gedankensplittern, aktiviert von Auslösern, die irgendwie mit der belastenden Situation zusammenhängen, überflutet.

Trauma – Verarbeitung und Neuordnung

Im Prinzip geht es bei der Traumatherapie darum, die verstreuten Gedankensplitter “einzufangen”, sie zu einem vollständigen Ereignis der persönlichen Erinnerung zusammenzufügen und in die persönliche Zeitlinie zu integrieren. Dann kann das Ereignis seinen Platz im persönlichen Selbstbild finden.

Dieser Vorgang findet selbstverständlich in einem sicheren und geschützten Rahmen statt.

Das traumatische Ereignis selbst kann natürlich nicht ungeschehen gemacht werden. Es muss auch in seiner vollen Tragweite gewürdigt werden. Hier ist viel Platz für Wut, Trauer und andere Gefühle.

Da das Ereignis nach seiner Integration seinen Platz in der persönlichen Zeitlinie gefunden hat, wird es sich als Episode in ein Leben „davor“ und in ein Leben „danach“ einfügen. Dieses neue Verständnis ist dann die Grundlage für die weitere, um vieles gereifte, Entwicklung und eine gute Portion Optimismus für die Zukunft.

Mein Angebot

Ich biete Ihnen an, Ihnen bei diesem Prozess stützend und stärkend zur Seite zu stehen. Dabei kann ich Ihnen mit Hilfe von Gesprächen, imaginativen und bewährten praktischen Übungen Wegbegleiter bei der Integration des Ereignisses sein.

Bitte kontaktieren Sie mich und wir vereinbaren eine unverbindliche Probesitzung zum gegenseitigen Kennenlernen.

Als Hypnosetherapeut mit Ausbildungen in PEP und EMDR kann ich Ihnen in einem geschützten, sicheren Rahmen die Möglichkeit bieten, zur Ruhe zu kommen, aufzutanken und Ihre Selbstheilungskräfte anzuregen.

Wie sich Ihre Therapie gestalten soll, werden wir in einem Vorgespräch individuell erarbeiten und gemeinsam an die jeweilige Phase anpassen.